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Vernehmlassung Masterplan öffentliche WC-Anlagen

Der Handlungsbedarf, das Angebot der öffentlichen WC-Anlagen qualitativ zu verbessern, ist für die SVP unbestritten.
Investitionen in diesem Bereich sind notwendig, wenn dies dazu führt, dass

  • Die Hygiene verbessert wird
  • Zweckentfremdungen wie Drogengenkonsum- oder handel, Prostitution, Übernächtigung, Vandalismus, verhindert werden
  • Die Betriebskosten gesenkt werden können
  • Mehrere Standorte zu einem Standort zusammengelegt werden
  • Die Standorte überdenkt und wo notwendig angepasst werden.
  • Die Stadt Luzern ihr angeschlagenes Image im Bereiche von Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung verbessern kann
  • Gemäss Masterplan sollen diese Massnahmen umgesetzt werden. Deshalb befürwortet die SVP der Stadt Luzern diesen Masterplan mit den vorgesehenen Massnahmen.

Einige Punkte möchten wir besonders hervorheben

Zugänglichkeit
Die SVP hält es für sinnvoll, dass alle WC-Anlagen grundsätzlich (begründete Ausnahmen sollen möglich sein) während 24 Stunden zugänglich sind. Das neue Konzept sieht ja vor, das die WC-Anlagen in Wohnquartieren geschlossen werden, sondern sich konzentrieren auf Orte mit grossem Publikumsverkehr. In der Ausgangstadt Luzern macht es deshalb Sinn, diesen Service durchgehend anzubieten.

Eingliederung und Gestaltung
Der Masterplan sieht vor, dass bei städtebaulich heiklen Standorten die äussere Gestaltung der WC-Anlagen entsprechend angepasst wird. Dies begrüsst die SVP. Ein hässlicher Aluminium-Container z.B. vor dem Richard-Wagner-Museum wäre sicher nicht imagefördernd und hätte eine sehr geringe öffentliche Akzeptanz.

Gratisbenutzung
Die SVP erwartet, dass für die Benutzung der WC-Anlagen keine Gebühren erhoben werden.
Optionale Installationen für eine ev. spätere Gebühreneinführung bei den WC-Typen 1 und 2 sind zu unterlassen.

Standorte

a) aufzugebende Standorte

  • Die SVP begrüsst es, wenn die aufgehobenen öffentlichen WC-Anlagen an den Endstationen der Busslinien Nummern 1 (Maihof) Nummer 4 (Hubelmatt), Nummer 8 (Hirzenhof) an die VBL zwecks Weiterbenutzung durch die Busschauffeure (mit Überwälzung sämtlicher Kosten für Unterhalt und Reinigung an die VBL) abgetreten werden.
  • Unbefriedigend ist für die SVP, dass im Masterplan nicht aufgeführt wird, was mit den aufgehobenen Standorten (Neunutzung) geschieht. Dazu hätte die SVP möglichst bald konkrete Angaben.
  • Fragezeichen stellt die SVP zur Aufhebung der Standorte Musikhochschule Dreilinden und Rotsee. An beiden Standorten herrscht, insbesondere an Wochenenden, ein hoher Publikumsverkehr auch von ausserhalb der angrenzenden Wohnquartiere. Eine Aufhebung dieser beiden Standorte betrachtet die SVP als sehr problematisch.

Die SVP dankt zur Möglichkeit der Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung.

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