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Time Ride – Die SVP war auf Zeitreise

Am vergangenen Sonntagnachmittag organisierte die SVP Stadt Luzern in Zusammenarbeit mit der Nagra eine Veranstaltung über die Energiezukunft Schweiz. Knapp 90 SVP-Mitglieder und Mandatsträger kamen mit ihren Familien an diesen Anlass. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung Time Ride, die die sichere Entsorgung von radioaktiven Abfällen zum Thema hat, wurde das Thema Energieversorgung/Energiewende mit drei Referaten weiter erläutert.

Referate im Anschluss mit Herrn Armin Murer von der Nagra, Herrn Thomas Zwald vom VSE und Präsdient der SVP Stadt Luzern Peter WithHerr Armin Murer, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Nagra, vertiefte die bereits in der Ausstellung gewonnene Erkenntnis, dass die sichere Lagerung von radioaktiven Abfällen technisch und finanziell bereits gelöst ist. Gegenwärtig ist man an der politischen Umsetzung, da insbesondere die Standortfrage noch nicht abschliessend entschieden wurde. Allerdings ist klar, dass die radioaktiven Abfälle aus Medizin, Chemie und Kernkraftwerken baldmöglichst eingelagert werden müssen, da die Zwischenlager keine ausreichende Sicherheit bieten. Das Einlagern der Abfälle im Opalinuston in 600 m Tiefe bietet im Gegensatz dazu eine ausreichende und dauerhafte Sicherheit über Jahrmillionen.

 

Im Anschluss erläuterte Herr Thomas Zwald, Bereichsleiter PR des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Energiepolitik aus der Sicht der Strombranche. Der bundesrätliche Entscheid, aus der Atomenergie auszusteigen, ohne dabei ausreichende Ersatzenergieträger zu haben, sei sehr gewagt. Die geplanten zusätzlichen Einsparungen seien äusserst schwierig Umzusetzen, denn der Gesamt-Stromverbrauch nimmt durch verschiedene Faktoren wie Elektromobilität oder Zuwanderung stetig zu.

Nationalrat Felix Müri präsentierte die Energiestrategie der SVP, die nach wie vor an der Kernenergie festhält. Es gehe nicht an, einen so wichtigen Energieträger von einem Tag auf den anderen abzustellen, ohne eine ausreichende Alternative gefunden zu haben. Zudem seien die Annahmen des Bundesrats bezüglich Einsparungen und Wind- und Solarenergie utopisch und undemokratisch. Denn eine Volksabstimmung zu diesem so wichtigen Thema für die Zukunft der Schweiz hat bis heute nicht stattgefunden.

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