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Postulat: Rettet den Michaelshof

Seit Jahrzehnten ermöglicht das Zentrum St. Michaelshof in Littau den ansässigen Verein zu einem erschwinglichen Preis auch grössere Veranstaltungen durchzuführen, lokale Vereine profitierten sogar jährlich einmal von einer Ermässigung. Die SVP Stadt Luzern hat wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Streichung des bisherigen Betriebsbeitrags heftige Folgen für die Luzerner Vereine hätte, da bei Veranstaltungen massiv höhere Gebühren verlangt werden müssten. Gemäss Betriebsleiter müsste die Tagespauschale am Wochenende für unsere Vereine von aktuell Fr. 1’200.– auf bis zu Fr. 2’500.– erhöht werden. Da sich dies viele Vereine nicht mehr leisten können, besteht sogar die Möglichkeit, dass das Zentrum St. Michael geschlossen werden muss.

Zwar haben Stadtrat und Parteien immer wieder betont, wie wichtig die Vereine für die Quartiere seien und dass die Littauer durch die Fusion mit der Stadt Luzern mit keinem Leistungsabbau zu rechnen hätten. Nun will der Stadtrat mit Hilfe des 4-Millionen-Sparpakets, das von allen Parteien ausser der SVP unterstützt wird, das einzige und letzte grosse kulturelle Zentrum des neuen Stadtteils Littau/Reussbühl schliessen. Als Begründung muss der Volksentscheid zur Steuererhöhung hinhalten. Bei dessen Abstimmungskampf hat man sich grösste Mühe gegeben der Bevölkerung weis zu machen, dass nur ein Ja zur Steuererhöhung einen Leistungsabbau auch in Littau verhindern könnte. Die Aussage der SVP Stadt Luzern, dass mit der Annahme der Steuererhöhung und des 4-Millionen-Sparpakets die Bibliothek Reussbühl und der Michaelshof geschlossen werden müssten, wurde in Abrede gestellt.

Es ist schon bedauerlich, dass man trotz gegenteiliger Beteuerungen mit grosser Mühe versucht, den lokalen Vereinen das Leben so schwer wie möglich zu machen (Hallenmieten, Michaelshof, usw.) und damit die Quartiere massiv schädigt. Auf der anderen Seite gibt man über Fr. 800’000.– für Quartierbüros aus, um dann auf dem Verwaltungsweg den verlorenen Zusammenhalt künstlich rückgängig zu machen.

Die SVP Stadt Luzern hat bereits im Abstimmungskampf um die Steuererhöhung ein eigenes Massnahmenpaket vorgestellt, das unter anderem ohne Kürzung des Betriebsbeitrags an das Zentrum St. Michael auskommt. Wie angekündigt werden wir gegen alle Kürzungen kämpfen, die nicht in unserem Paket enthalten sind, als erstes also jetzt beim Zentrum St. Michael.

Aus diesem Grund fordern wir, dass der jährliche Betriebsbeitrag von Fr. 100’000.– weiterhin ausgezahlt wird und dieser Beitrag mit einer oder mehrerer Massnahmen auf unserer beiliegenden Massnahmenliste kompensiert wird.

Den Vorstoss im Wortlaut finden Sie in diesem pdf.

Peter With
Grossstadtrat SVP 

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