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Keine Verlagerung der Carparkplätze vom Inseli zum Brüelmoos

Das durch die Cars verursachte Verkehrsaufkommen beträgt rund 2,6 %, was relativ wenig ist, da Cars sehr flächeneffiziente Beförderungsmittel sind. Der Tourismus ist für die Stadt Luzern ein wichtiges Standbein, er ist sehr wertschöpfungsintensiv. Deshalb gilt es, ihm Sorge zu tragen und ihn permanent weiterzuentwickeln. Dazu gehört natürlich auch der Cartourismus.

In der Vergangenheit führte die Carparkierung im Bereich Schwanenplatz und Löwenplatz zu teils problematischen Zuständen, da es zu gefährlichen Situationen und sogar zu einem tragischen Unfall gekommen ist. Mit dem neuen Regime im Bereich Schwanenplatz und Löwenplatz machte die Stadt einen grossen Schritt vorwärts. Diese Lösung greift und funktioniert. Die Carparkierung soll in Zukunft vor allem in der Peripherie der Stadt stattfinden, die Carparkplätze müssen nicht zwingend in der Innenstadt zur Verfügung gestellt werden. Es muss jedoch genügend Möglichkeiten für Caranhalteplätze für den Tourismus geben. Die Aufhebung der Carparkplätze beim Inseli ist nicht optimal, aber ein Stück weit nachvollziehbar. Die SVP-Fraktion ist aber ganz klar der Meinung, dass im Gebiet Inseli – es muss nicht beim Inseli selber sein, aber in der Nähe des Bahnhofs – nach wie vor Caranhalteplätze in genügender Anzahl zur Verfügung gestellt werden müssen. Diese sollen nicht zwingend explizit für Touristen sein, sondern für Besucher von KKL sowie für Reisende ab Luzern.

Die SVP wehrt sich auch gegen die Erweiterung der Carparkplätze im Brüelmoos, beim Verkehrshaus und am Alpenquai, die einmal mehr zulasten des motorisierten Individualverkehrs geht. Zu bedauern ist der sofortige Abbruch der Weiterplanung für das Parkhaus Musegg durch die rot-grüne Öko-Allianz. Das Konzept Carparkierung zeigt ganz klar, dass einzig das Parkhaus Musegg eine langfristige Lösung bieten würde, um die Innenstadt effektiv vom Carverkehr zu entlasten. Nicht nur die Innenstadt, sondern der Schwanenplatz könnte somit frei gespielt werden.

Das Carparkierungskonzept selber basiert jedoch auf der Voraussetzung, dass das Inseli nicht mehr als Carparklatz zur Verfügung steht. Wenn die Inseli-Initiative abgelehnt würde, müsste das Carparkierungskonzept jedoch neu beurteilt werden. Das Carparkierungskonzept soll somit zurückgestellt werden bis der Entscheid zur Inseli-Initiative vorliegt. Weiter läuft noch die Unterschriftensammlung für die Initiative „Aufwertung der Innenstadt: ein Diskussionsverbot – Parkhaus Musegg vors Volk!“ Auch diese Initiative hätte einen massgeblichen Einfluss auf das Carparkierungskonzept. Bis über das Parkhaus Musegg definitiv entschieden wurde, kann deshalb auch der „Status Quo“ beibehalten werden.

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